Dänische Backwaren
Wenn die Packung lügt...
Wir müssen noch einen Abstecher in die Kunst des Backens in Dänemark machen. Wir hatten ja bereits Backspezialitäten von Karen Volf käuflich in Broager erworben, wobei ich die Hauptinitiatorin dieses Kaufgutes war. Schlichtweg war die Verpackung ansprechend und irgendwie lügen Dänen ja nicht. Rüblikuchen und Schokoladenbrownies mit fuge und wild berries versprachen hohe Backkunst.
Doch weit gefehlt. Völlig überzuckert und farblich übertrieben landete das Gebäck nach dem ersten Biss im Abfall. Ich mach das ja nicht gern, aber das einhellige Urteil der Kuchentester Kerstin & Astrid lautete: ungeniessbar. Die fröhlichen E-Bezeichnungen in Zwergenschrift auf der Rückseite hätten mich warnen müssen. Aber bei Rüblikuchen schaltet mein Gehirn leider aus.
Wir verstehen nicht, warum Karen Volf so erfolgreich ist und ganze Regalwände im Supermarkt füllt. Mögen die Dänen gerne Megasüss? Ich kenne keine Dänen, ausser Mads Mikkelsen, Sandra Toksvik und Viggo Mortensen. Aber die sind gerade nicht erreichbar.
Nun wollten wir einem echten Bäcker eine Chance geben. Aber auch hier war, zumindestaus meiner Sicht, die Enttäuschung gross. Lediglich das Zitronen-Mandel- Törtchen konnte überzeugen.
Und die Moral von der Geschicht: traue besser Dänen nicht!!!

Vermutlich dreht sich Karen heute noch im Grab um, wenn sie mitbekommt, was die industrielle Fertigung aus ihren handgemachten Törtchen gemacht hat.